Informationen zum Coronavirus

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,

bis zum 9. Juni ist Patientenbesuch in unserem Klinikum generell nicht möglich. Ab 9. Juni gelten neue Besuchsregeln.

  • Besuchstage: Mittwoch, Freitag, Sonntag
  • Besuchszeit: 15:00 - 18:00 Uhr
  • Zugelassen ist ein Besucher pro Patient und Tag für eine Stunde
  • Besucher werden registriert
  • Sie müssen bei der Registrierung im Foyer einen max. 24h alten Corona-Schnelltest eines anerkannten Testzentrum vorlegen;
    • nicht vorgelegt werden muss der Test, wenn Besucher bereits wie folgt vollständig geimpft oder von einer COVID-Infektion genesen sind: 
    • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. 
    • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

Werdende Väter können auch nach der Entbindung (mit einem negativen Schnelltest) noch bei Frau und Kind verweilen oder sich für ein gemeinsames Familienzimmer entscheiden. Verlassen sie das Klinikum zum ersten Mal, gelten auch für sie die o.g. Besuchsregeln.

Termine in Ambulanzen oder der Poliklinik

  • Wir bitten Menschen mit Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Halskratzen), von Besuchen im Klinikum abzusehen – aus Rücksicht auf unsere Patienten und unser Personal.
  • Bitte halten Sie im ganzen Klinikum 1,5m Abstand zu anderen Menschen und tragen Sie einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz
  • Bitte kommen Sie alleine. Aus Gründen des Infektionsschutzes dürfen die Ambulanz und der Wartebereich nur von Patientinnen und Patienten betreten werden. Sollten Sie Hilfe benötigen, rufen Sie uns bitte vorher an – gemeinsam finden wir eine Lösung.
  • Bitte seien Sie pünktlich. 10 Minuten vor Ihrem Termin da zu sein, ist vollkommen ausreichend und erleichtert unsere Abläufe.
  • Zur Sprechstunde nur nach Voranmeldung. Sollte sich an Ihrem Termin etwas ändern, informieren Sie uns bitte telefonisch.
  • Bitte nutzen Sie nur die vorgegebenen Warteflächen. Jede Ambulanz verfügt über eine eigene Wartefläche. Bitte nutzen Sie nur diese.

Zu Fragen mit dem Umgang zur aktuellen Situation zu Corona/COVID-19 in Suhl können sie die Hotline der Stadt gerne kontaktieren: 03681 74-4040. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Zur Newsübersicht
  • Allgemein

Kleinste Herzpumpe der Welt im SRH Zentralklinikum Suhl im Einsatz

Besonders Patienten mit fortgeschrittenen Herz-Erkrankungen bei einem nötigen Eingriff am Herzen oder im Notfall noch besser zu schützen, das ist die Mission der „Kleinsten Herzpumpe der Welt“.

Die Technologie, die entwickelt wurde, um Patienten mit Herzinsuffizienz minimal-invasiv und vorübergehend zu unterstützen, ermöglicht es, Patienten in Südthüringen umfassendere und fortschrittlichere Behandlungsmöglichkeiten anzubieten. Die kleine Herzpumpe namens „Impella“ entlastet das Herz bei einem Eingriff.

Das Besondere an diesem System: Die Pumpe ist so klein, dass sie, ebenso wie ein „Stent“, per Kathetertechnik über ein Gefäß direkt ins Herz eingeführt wird. Dort übernimmt sie die Pumpfunktion ganz oder teilweise und unterstütz damit etwa Patienten mit Vorerkrankungen des Herzens bei einem nötigen Eingriff. Auch bei einem lebensbedrohlichen Notfall, dem sogenannten kardiogenen Schock, kann sie lebensrettend zum Einsatz kommen. Am Ende jedes Eingriffs wird die Mini-Pumpe schmerzfrei wieder über das Gefäß entfernt.

Chefarzt Dr. Markus Kemmer von der kardiologischen Klinik im SRH Zentralklinikum Suhl berichtet: „Wir nennen das Verfahren ‚protected PCI‘, das steht für geschützte perkutane Koronarintervention. Mit ihr reduzieren wir das Risiko bei sehr schwer betroffenen Patienten, bei denen etwa mehrere Gefäße am Herzen verschlossen sind oder deren Herz aufgrund von Vorerkrank besonders geschwächt ist.“

Der erste Patient, bei dem diese Technik zum Einsatz kam, wies beispielsweise einen chronisch verschlossenen Hauptast auf, daneben eine höchstgradige Engstelle im zweiten Hauptast des Herzens. Es kamen verschiedene Faktoren hinzu, die einen ungeschützten Eingriff zum Risiko für den Patienten hätten werden lassen. Mit der kleinen Herzpumpe konnte die Kreislauffunktion auch während der nötigen Eröffnung des Gefäßes sichergestellt werden.

Chefarzt Dr. Kemmer und der neue Leiter des Herzkatheterlabors, Oberarzt Dr. Muhamet Sinani, sind in der Technik besonders erfahren und routiniert. Zum ersten Mal fand das Verfahren im SRH Zentralklinikum Suhl im April 2021 Anwendung. „Nur wenige, sehr kranke oder Notfall-Patienten benötigen diese High-Tech-Unterstützung bei einem Eingriff, um wieder ein besseres, selbstbestimmtes Leben führen zu können. Es ist großartig, dass diese Technik nun auch in Suhl zum Einsatz kommen kann“, erklärt der Chefarzt.

Ihr Pressekontakt
Informationen zu Patientenbesuchen

Zu den aktuellen Besuchsregeln erfahren Sie alles auf unserer Besucher-Seite: