Informationen zum Coronavirus

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,

unser SRH Zentralklinikum ist ein besonders geschützter Raum für unsere Patientinnen und Patienten. Aus diesem Grunde gelten die folgenden Regelungen. Besuche in unserem SRH Zentralklinikum sind derzeit grundsätzlich nicht möglich.

Ausnahmen gelten generell nur für werdende Väter, die zur Entbindung dabei sein dürfen, sowie für Schwerstkranke und Leidende am Lebensende nach Rücksprache mit dem zuständigen Arzt oder der zuständigen Ärztin. 

Termine in Ambulanzen oder der Poliklinik

  • Wir bitten Menschen mit Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Halskratzen), von Besuchen im Klinikum abzusehen – aus Rücksicht auf unsere Patienten und unser Personal.
  • Bitte halten Sie im ganzen Klinikum 1,5m Abstand zu anderen Menschen und tragen Sie einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz
  • Bitte kommen Sie alleine. Aus Gründen des Infektionsschutzes dürfen die Ambulanz und der Wartebereich nur von Patientinnen und Patienten betreten werden. Sollten Sie Hilfe benötigen, rufen Sie uns bitte vorher an – gemeinsam finden wir eine Lösung.
  • Bitte seien Sie pünktlich. 10 Minuten vor Ihrem Termin da zu sein, ist vollkommen ausreichend und erleichtert unsere Abläufe.
  • Zur Sprechstunde nur nach Voranmeldung. Sollte sich an Ihrem Termin etwas ändern, informieren Sie uns bitte telefonisch.
  • Bitte nutzen Sie nur die vorgegebenen Warteflächen. Jede Ambulanz verfügt über eine eigene Wartefläche. Bitte nutzen Sie nur diese.

Zu Fragen mit dem Umgang zur aktuellen Situation zu Corona/COVID-19 in Suhl können sie die Hotline der Stadt gerne kontaktieren: 03681 74-4040. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Zur Newsübersicht
  • Allgemein

In Thüringen einmalig: „Senior Expert“ für Inkontinenzleiden

Sein Thema ist seit vielen Jahren eines, über das die meisten lieber schweigen: die Inkontinenz von Frauen und Männern. Nun wurde er von der medizinischen Fachgesellschaft AGUB zum „Senior Expert“ ernannt – dem einzigen in Thüringen.

Sein Thema ist seit vielen Jahren eines, über das die meisten lieber schweigen: die Inkontinenz von Frauen und Männern. Nun wurde er von der medizinischen Fachgesellschaft AGUB zum „Senior Expert“ ernannt – dem einzigen in Thüringen und einem von nur dreien bundesweit.

Dr. Thomas Hagemeier arbeitet seit 40 Jahren im Suhler Klinikum. Seit 14 Jahren führt er seine gynäkologische Praxis in der SRH Poliklinik. Schon früh hat sich der Facharzt auf Inkontinenzleiden spezialisiert, vor 12 Jahren das einzige durch eine Fachgesellschaft zertifizierte Beckenbodenzentrum Thüringen gegründet.  „Dabei ist mein Thema nicht die gute Versorgung mit Erwachsenenwindeln. Ich schaffe für meine Patientinnen und Patienten konkrete Abhilfe durch spezialisierte kleine und umfassendere Eingriffe“, sagt Dr. Hagemeier. Sein Wissen um das Thema Inkontinenz, um Behandlungs- und OP-Methoden, wuchs über die Jahre, ebenso der Kreis seiner Patientinnen und Patienten. Längst bildet er Kolleginnen und Kollegen in seinem Fach aus, auch im Ausland. „Seit zwei Jahren arbeite ich ehrenamtlich in Nepal. Dort, bei den ärmsten der Armen, unterstütze ich Frauen im Kampf gegen die Inkontinenz und Stigmatisierung. Außerdem bilde ich dort gemeinsam mit anderen Experten Medizinerkolleginnen und -kollegen in meinem Fach aus.“ 

Was Dr. Hagemeier von seinen Auslandsaufenthalten und den Erkrankungen, die er dort sieht und behandelt, erzählt, ist nichts für die Zeitung. Nur so viel: Die harte körperliche Arbeit in dem Land führt in nicht wenigen Fällen dazu, dass einfache Krankheitsbilder zu extremen werden. Und Dr. Hagemeier kann helfen. „Mal ist es Botox, das mit spezieller Technik in die Blasenwand injiziert wird. Mal ist es eine Band-Operation, die die Inkontinenz behebt. Mal ist es die operative Korrektur eines Vorfalls“, skizziert Hagemeier. Seine Möglichkeiten sind ebenso vielfältig, wie seine Patienten und ihre Leiden. Das wichtigste aber ist: sie helfen. „Stellen Sie sich vor, alle 20 Minuten zur Toilette rennen zu müssen. Wirklich rennen. Wenn keine da ist, passiert ein Unglück. Zwangsläufig. Der seelische Druck, den dieser Umstand auslöst, ist enorm. Sie verzichten auf vieles, was im Alltag Freude bereitet. Ihre Blase bestimmt den Takt Ihres Lebens“, umreißt Dr. Hagemeier den Leidensdruck seiner Patientinnen und Patienten. In den allermeisten Fällen könne er helfen und damit die Lebensqualität seiner Patientinnen und Patienten enorm steigern, bekennt er. 

Der Beckenboden-Experte wurde nun von der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktionen, kurz AGUB, zu einem „Senior Expert“ ernannt. „Aufgrund der herausragenden Leistungen in der Diagnostik und Therapie von Beckenbodenfunktionsstörungen, der langjährigen aktiven Forschung und Lehre in der Urogynäkologie, sowie der Arbeit in der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und Beckenbodenrekonstruktion“, wie es auf der Homepage der AGUB heißt, werde diese Auszeichnung verliehen. Bisher tragen sie nur drei Medizinerinnen und Mediziner in ganz Deutschland. Dr. Hagemeier aus Suhl ist einer von ihnen.

Ihr Pressekontakt
Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der aktuellen Situation sind Besuche bei Patientinnen und Patienten nicht möglich.