Ausbildung
Ausbildung im Klinikum

Regionales Traumazentrum

Für Schwerstverletzte zählt jede Minute. Darauf ist unser Behandlungskonzept ausgerichtet. Eine Auswahl unseres Leistungsangebots:

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    Zertifiziertes Therapiekonzept
    Zertifiziertes Therapiekonzept zur Versorgung von Verletzten

    Bei der Versorgung von Schwerstverletzten ist die erste Stunde (die so genannte Golden Hour) entscheidend. In dieser Akutphase muss jeder Handgriff sitzen, die Behandlung optimal organisiert sein. Dafür haben wir in unserem Traumzentrum ein eigenes Konzept entwickelt, das von externen Gutachtern zertifiziert wurde. Es sichert kurze Versorgungszeiten und optimale Abläufe für die Patienten. Von der Anmeldung eines Verletzten in der Notaufnahme, über das Eintreffen im Schockraum bis hin zur definierten Versorgung im Operationsaal oder auf der Intensivstation. Die Verantwortung trägt ein „Trauma-Leader“, ein Oberarzt, der die Mitarbeiter führt. Innerhalb der ersten 15 Minuten erstellen wir eine Ganzkörperdiagnostik mit einem modernen Computertomographen. So erhalten wir klare Aussagen über das Ausmaß der Verletzungen.

    Teleradiologie zur Versorgung Schädel-Hirn-Verletzter
    Teleradiologie zur Versorgung Schädel-Hirn-Verletzter

    Um auch Patienten mit schweren Schädel-Hirn-Verletzungen optimal versorgen zu können, kooperieren wir eng mit anderen Kliniken des Traumanetzwerkes. Da wir diese Eingriffe im Zentralklinikum Suhl selbst nicht durchführen, haben wir die Teleradiologie etabliert. Das bedeutet: Verletzte Patienten werden von uns mit einem Computertomographen gründlich untersucht. Die Bilder schicken wir sofort über die Datenleitung zu einem spezialisierten Neurochirurgen, dessen Diagnose wir zeitnah erhalten. So können wir gemeinsam schnell über eine Verlegung des Patienten in das auf Schädel-Hirn-Verletzungen spezialisierte Klinikum entscheiden. Diese würde dann mit dem bei uns stationierten Rettungshubschrauber „Christoph 60“ erfolgen. Voraussetzung ist, dass keine anderen schwerwiegenden Verletzungen vorliegen. 

    Kooperation im Traumanetzwerk
    Kooperation im Traumanetzwerk

    Seit 2011 sind wir als Regionales Traumazentrum anerkannt und nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert. Das heißt: Die Qualität unserer Patientenversorgung, unsere Ausstattung und unser Behandlungskonzept sind von unabhängigen externen Gutachter überprüft und bestätigt. Wir sind damit Teil des in Deutschland entstehenden bundesweiten Traumanetzwerks. Ziel ist es, Schwerstverletzte innerhalb kürzestmöglicher Zeit zielgenau an den Ort der für sie bestmöglichen Versorgung zu bringen. Das Traumanetzwerk ist daher in drei Kategorien unterteilt: Lokale Zentren kümmern sich um die Basisversorgung, regionale Zentren um Schwer- und Mehrfachverletzte und überregionale Traumazentren um Patienten mit speziellen Verletzungen, z. B. hochgradige Verbrennungen oder Schädel-Hirn-Verletzungen.

    So erreichen Sie uns!

    Prof. Dr. med. habil. Andreas Tiemann
    Chefarzt
    D-Arzt

    Telefon: 03681 35-5756
    E-Mail senden

    Diagnostik und Therapie

    • Zertifiziertes Therapiekonzept gemäß den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
    • Sämtliche operativ-chirurgische Verfahren
    • Breites Spektrum konservativer (nicht-operativer) Therapien
    • Schockraum
    • Teleradiologie zur Versorgung Schädel-Hirn-Verletzter in Zusammenarbeit mit anderen Kliniken des Traumanetzwerkes
    • Röntgen
    • Computertomographie (CT)
    • Magnetresonanztomographie (MRT)
    • Angiographie (Gefäßdarstellung)
    • Hubschrauberlandeplatz direkt neben Notfallaufnahme
    • Konzept der kurzen Wege
    • Blutlabordiagnostik
    • Kooperation im Traumanetzwerk (mit anderen, überregionalen Traumazentren)
    • Intensivtherapie