Ausbildung
Ausbildung im Klinikum

Zentrum für Kontinenz und Beckenbodenchirurgie Thüringen

Die nicht-operativen Therapieverfahren nehmen bei uns einen großen Raum ein – zugleich verfügen wir auch über hoch spezialisierte chirurgische Methoden. Eine Auswahl:

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    Einsatz von Blasen- oder Darmschrittmacher
    Einsatz von Blasen- oder Darmschrittmacher

    In unserem Zentrum bieten wir Patienten eine innovative Hilfe bei komplexen Funktionsstörungen von Blase und Darm an: die so genannte Sakrale Neurostimulation. Sie eignet sich insbesondere für Patienten, bei denen eine medikamentöse oder eine Botox-Therapie nicht die erwünschten Ergebnisse gebracht haben. Der Implantation eines Blasen- oder Darmschrittmachers geht erst einmal eine rund vierwöchige Testphase voraus. Der Patient bekommt eine Sonde im Lendenwirbelsäulenbereich gelegt und trägt den Stimulator in der Testphase außerhalb des Körpers, zum Beispiel am Gürtel. Ist dies erfolgreich, wird die Sonde fest im Inneren des Körpers verankert – ähnlich wie bei einem Herzschrittmacher. Blasen- und Darmschrittmacher können den Drang deutlich reduzieren und damit auch die Häufigkeit, auf Toilette gehen zu müssen.

    Dynamische Magnetresonanztomographie (MRT)
    Dynamische Magnetresonanztomographie (MRT)

    Eine effektive Therapie der Beckenbodensenkung setzt eine exakte Diagnostik voraus. In unserer Klinik steht uns dazu auch ein High-Tech-Verfahren zur Verfügung: die dynamische Magnetresonanztomographie (MRT). Sie liefert bewegte Bilder des Beckenbodens. So können wir präzise beurteilen, welche Problematik vorliegt: ob Blase, Dünn- oder Enddarm im Einzelnen oder in der Gesamtheit ursächlich für die gestörte Funktionalität des Beckenbodens sind. Denn während der MRT-Aufnahme pressen die Patienten, so können wir sehen, wie sich die Organe zueinander verhalten. Eine Beckenbodenproblematik kann sowohl zur Harn- als auch zur Stuhlinkontinenz oder zu Störungen der Stuhlentleerung führen. Weitere Krankheitsbilder sind die Beckenbodenschwäche und das Absinken der Gebärmutter. 

    Zertifizierte Behandlungsqualität/ AGUB III
    Dr. med. T. Hagemeier ist nach AGUB III zertifiziert

    Unser Zentrum besitzt mit Dr. med. Thomas Hagemeier einen nach AGUB III zertifizierten Mediziner, einer der wenigen in ganz Deutschland. AGUB steht für die Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion. Die Zertifizierung von AGUB III beschreibt den klinisch und wissenschaftlich tätigen Urogynäkologen, der in den vergangenen fünf Jahren schwerpunktmäßig urogynäkologisch gearbeitet hat. Diese Zertifizierung steht deshalb für eine besondere und zugleich unabhängig geprüfte Qualität, die unseren Patientinnen und Patienten unmittelbar zugutekommt. AGUB III-zertifizierte Ärzte sind u.a. verpflichtet, sich selbst regelmäßig fort- und andere Ärzte weiterzubilden. In unserem Zentrum bieten wir Grund- und Aufbaukurse zur Erlangung der AGUB-Zertifizierung an. Außerdem bilden wir medizinisches Fachpersonal aus.

    So erreichen Sie uns!

    Dr. med. Thomas Hagemeier

    Dr. med.
    Thomas Hagemeier
    Leiter

    Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e. V. am MVZ Suhl

    Telefon: 03681 35-6200

    Diagnostik und Therapie

    • Blasenschrittmacher (Sakrale Neurostimulation)
    • Darmschrittmacher (Sakrale Neurostimulation)
    • Minimal-invasive Therapietechniken
    • Einschnitt-Technologie zur Implantation von Netzen
    • Botox-Therapie zur Behandlung der Dranginkontinenz
    • Bandoperation
    • Unterpolsterung der Harnröhre
    • Beckenbodenplastik
    • Dynamische Magnetresonanztomographie
    • Betreuung von Schwangerschaften und Risikoschwangerschaften
    • Physiotherapie Zertifizierte Behandlungsqualität / AGUB III
    • Ernährungsberatung
    • Tumorfrüherkennung, -therapie und -nachsorge
    • Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen