Ausbildung
Ausbildung im Klinikum

Zwecke des Vereins

  1. alle Bemühungen zum weiteren Ausbau eines klinischen Tumorregisters und der entsprechenden
    Tumordokumentation in der Südthüringer Region zu unterstützen
     
  2. zur Verbesserung und Koordinierung der Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Tumorerkrankungen unter Berücksichtigung der jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisse auf allen dafür zutreffenden Fachgebieten durch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Kliniken, sonstigen Einrichtungen und niedergelassenen Ärzten beizutragen
     
  3. die Weiterbildung im Bereich der Onkologie zu fördern, sowie eigene Weiterbildungsveranstaltungen
    nach den gegenwärtig aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu planen und zu gestalten
     
  4. die diagnostischen Methoden bei den einzelnen Tumorkrankheiten zu standardisieren und
    nach einheitlichen Gesichtspunkten zu dokumentieren
     
  5. die therapeutischen Verfahren bei den einzelnen Tumorkrankheiten zu koordinieren
    und nach einheitlichen Gesichtspunkten zu dokumentieren sowie neue Behandlungsprogramme
    unter Mitwirkung aller betroffenen Fachgebiete zu erarbeiten
     
  6. die Vor- und Nachsorge sowie die kontinuierliche Überwachung, die Rehabilitation und die gesamte Betreuung der Tumorpatienten zu verbessern
     
  7. die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen zu suchen
    und diese in die Öffentlichkeitsarbeit einzubeziehen
     
  8. die gemeinsame Nutzung von aufwendigen diagnostischen und therapeutischen Einrichtungen
    durch die Kliniken anzuregen sowie in Absprache mit den betreffenden Klinikzentren und sonstigen Einrichtungen spezielle onkologische Konsilardienste einzurichten
     
  9. eine enge Zusammenarbeit mit den der Tumorforschung und Tumorbekämpfung
    dienenden Einrichtungen auf nationaler Ebene anzustreben
     
  10. eine enge Verbindung zu Bundes- und Landesbehörden sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts, die für das Gesundheitswesen und die Sozialversicherung zuständig sind, mit Behörden der kommunalen Selbstverwaltung sowie mit öffentlichen und privaten Organisationen und wissenschaftlichen Institutionen aufzubauen und zu pflegen.

 

 

Der Vorstand des Vereins

Herr Dr. med. Marc Walther
Vorsitzender
Internet: SRH Zentralklinikum Suhl gGmbH
SRH Zentralklinikum Suhl gGmbH
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II


Herr Dr. med. Daniel Böger
stellvertretender Vorsitzender
Internet: SRH Zentralklinikum Suhl gGmbH
SRH Zentralklinikum Suhl gGmbH
Chefarzt der Klinik für HNO-Krankheiten
 

Herr Harald König
Schatzmeister
Bankhaus Max Flessa KG
Internet: www.flessabank.de
Zweigstellenleiter Suhl


Herr Dr. med. Gunter Stier
weiteres Vorstandsmitglied
Arztpraxis Zella-Mehlis
Internistischer Onkologe 

Anbieter:
Regionales Tumorzentrum Suhl e.V.
Sitz des Vereins:
Albert-Schweitzer-Straße 2
98527 Suhl

Vereinsregister:
Amtsgericht Suhl
VR 416

Vereinssatzung

Die Satzung des Vereins ist hier als PDF hinterlegt: Satzung.

was ist ein Tumorzentrum?

Tumorzentren wurden Ende der 80er Jahre auf Initiative der Bundesregierung (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung)
mit der Zielsetzung gegründet, die Versorgung und Betreuung von Krebskranken in der Bundesrepublik zu verbessern.

Hauptzielsetzung der klinischen Krebsregistrierung ist die Erfassung
und öffentliche Bereitstellung von Informationen, anhand derer sich der Status Quo der onkologischen Versorgungsqualität sowohl in Bezug auf die Struktur-, Prozess- als auch Ergebnisqualität abbilden lässt und sich Maßnahmen für qualitative Verbesserungen in der Versorgung entwickeln und überprüfen lassen.

Die klinische Krebsregistrierung gilt somit als ein wesentliches Instrument der onkologischen Qualitätssicherung.

Dokumentation maligner Tumorerkrankungen

Klinische Tumorzentren bieten die Möglichkeit, die regional oftmals sehr verteilten Informationen aller in die Betreuung der Krebspatienten involvierten Ärzte der Kliniken, Schmerzambulanzen, Rehabilitationseinrichtungen bis hin zu den Hausärzten zu erfassen und patientenbezogen in einer elektronischen onkologischen Krankenakte zu konzentrieren.
 


Warum Tumordokumentation ?
Die Tumorerfassung soll langfristig die Voraussetzungen für klinische und territorialstatistische Tumorbefallsuntersuchungen ( epidemiologische Auswertungen ) schaffen und auf der Grundlage einer einheitlichen Datenstruktur Vergleiche mit anderen Zentren zulassen. Die Möglichkeit einer Qualitätskontrolle der Krebsbehandlung soll dabei künftig sichergestellt und ausgeschöpft werden.
Diese Zielstellung gemäß Krebsregistergesetz und den übergeordneten gesetzlichen Regelungen ( Bundes-/ Landes- Datenschutzgesetz ) besteht am Klinischen Krebsregister Südthüringen folgendermaßen:
 

  • Ermittlung der jährlichen Tumorneuerkrankungen
  • Bewertung der jährlichen Krebsbehandlung der Bevölkerung Südthüringens,
    insbesondere durch Auswertung der Langzeitergebnisse der 5- und 10-Jahresintervalle
  • Beantwortung klinisch- wissenschaftlicher Fragestellungen, Unterstützung der Krebs-
    ursachenforschung, Ableitung von Krebsvorsorgeaspekten mit Konsequenz für die
    Öffentlichkeitsarbeit
  • Bereitstellung der Langzeitergebnisse für jede kooperierende Klinik als Beitrag zur
    Qualitätssicherung der Behandlung bösartiger Tumoren
  • Vertiefung der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten durch Austausch von
    Basisdaten gemeinsam behandelter Patienten der Region unter datenschutzrechtlichen
    Rahmenbedingen
  • Unterstützung behandelnder Ärzte bei der Arztbriefschreibung durch Übermittlung
    ausformulierter Tumordiagnose- und Tumortherapieberichte.


Das Klinische Krebsregister Südthüringen meldet auf der Gesetzesgrundlage von 1994 ( Krebsregistersetz / Staatsvertrag / Gesetz zur Meldepflicht ) epidemiologische Daten seines Registers zur weiteren Auswertung an das Gemeinsame Krebsregister Berlin (GKR). Dabei geht es in erster Linie um die Übermittlung von Daten im Interesse einer umfassenden, auf Bundesebene angelegten territorial- statistischen Auswertung ( Tumorepidemiologie ) unter Einbeziehung sämtlicher Krebsmeldungen der unterschiedlichsten Regionen.
Mehr als 95% der epidemiologischen Meldungen unseres Einzugsgebietes kommen vom Tumorzentrum. Diese Daten werden regelmäßig mit den amtlichen Sterbedaten abgeglichen und stehen den meldenden Einrichtungen zur Verfügung.

Psychosoziale Krebsberatungsstelle

Aufgabenschwerpunkte

  • Informationen über Art und Umfang gesetzlicher Leistungsansprüche in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Sozialdienst
  • Bereitstellung von Informationen (Broschüren, Internetadressen, Spezialdiensten etc.)
  • Vermittlung von Kontakten zu Selbsthilfegruppen
  • Individuelle psychoonkologische Begleitung in allen Phasen der Erkrankung
  • Unterstützung beim Umgang mit einer Tumorerkrankung und den damit verbundenen
    Ängsten und Belastungen
  • Langzeitbegleitung schwerkranker Patienten und ihrer Familien

Kontakt

Für die Betreuung der Brust- oder Darmkrebserkrankten stehen im SRH Zentralklinikum Suhl zwei Fachkräfte zur Verfügung.

Mitglied werden

Unser Verein lebt von den Mitgliedern. Wir sind angewiesen auf aktive Mitglieder, die sich für unsere Ziele engagieren. Wenn Sie Ihre Erfahrung, Ihr Wissen und Können gerne einbringen möchten, freuen wir uns über Ihre Mitgliedschaft. Aktives Mitglied kann jede natürliche Person und Institution werden. 

Unseren Mitgliedsantrag finden Sie hier