Schmerztherapie

Für Patienten mit chronischem oder akutem Schmerz sind wir da.

Unser Profil

Seit Dezember 2017 bietet das SRH Zentralklinikum Suhl mit einem Team aus Schmerz-, Psycho-, Physio- und Kunsttherapeuten die Möglichkeit zur stationären multimodalen Schmerztherapie an. Die Abteilung mit acht Betten gehört organisatorisch zur Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und befindet sich auf der Station 4.2 des Suhler Zentralklinikums.

Unser Therapieangebot richtet sich vorwiegend an chronische Schmerzpatienten, die mindestens drei der nachfolgenden Merkmale aufweisen:

  • manifeste oder drohende Beeinträchtigung der Lebensqualität und / oder der Arbeitsfähigkeit
  • Fehlschlag einer vorherigen unimodalen Schmerztherapie, eines schmerzbedingten operativen Eingriffs
  • oder einer Entzugsbehandlung
  • bestehende/r Medikamentenabhängigkeit oder -fehlgebrauch
  • schmerzunterhaltende psychische Begleiterkrankung oder psychosoziale Veränderungen
  • gravierende somatische (körperliche) Begleiterkrankung

Neben diesem Schwerpunkt besteht nach vorheriger Absprache auch die Möglichkeit, Patienten mit schweren, unklaren Schmerzzuständen zur interdisziplinären algesiologischen Diagnostik und andere Patienten, zum Beispiel mit einer Exazerbation eines chronischen Schmerzsyndroms, stationär aufzunehmen.

 

Wie kommt ein Patient zu uns?

Die Zuweisung von Patienten erfordert:

  1. eine vorherige Anmeldung per E-Mail oder Telefon
  2. eine Zusage mit Terminabsprache und
  3. eine allgemeine Krankenhauseinweisung zur stationären multimodalen Schmerztherapie

Die Anmeldung der Patienten sollte den Vor- und Zunamen des Patienten, das Geburtsdatum, eine Diagnose mit ICD-Code, die Kontaktdaten des Patienten und des einweisenden Arztes sowie ggf. einen Wunschtermin für den Start der Behandlung umfassen.

Vor der Aufnahme wird von uns die Indikation zur stationären multimodalen Schmerztherapie anhand von möglichst aktuellen Vorbefunden und Arztbriefen anderer fachärztlicher Disziplinen (z.B. Orthopäden, Neurologen, Radiologen, Psychiatern) und Berichten oder Arztbriefen vorangegangener Therapien (Schmerztherapien, Psychotherapien, Physiotherapien, Rehabilitationsmaßnahmen) geprüft. Zu diesem Zweck sind in der Regel vorab Kopien der Befunde oder Arztbriefe per Fax, E-Mail oder postalisch zu übersenden, Originale und Ausdrucke bildgebender Diagnostik bitte nur nach Rücksprache.

Wichtig und hilfreich sind in diesem Zuge des Weiteren:

  • Schmerzdokumentation durch den Patienten oder behandelnden Arzt (entsprechende Fragebögen können gerne bei Bedarf von uns bezogen werden)
  • Vorstellung bei einem ambulant tätigen Schmerztherapeuten (falls noch nicht erfolgt, bitte vorherige Rücksprache)
  • Dokumentation der bestehenden patientenseitigen Motivation zur Therapie

Nach der Terminabsprache bekommen Patienten rechtzeitig ein Infopaket mit Hinweisen zum Ablauf und die auszufüllenden Fragebögen zugeschickt.

Stationäre Schmerztherapie

Dr. med. Thomas Günther
Leitender Oberarzt

Telefonische Patientenanmeldung und Rückfragen
Mo.-Fr. 8:00 - 15:00 Uhr
Tel.: 03681 35-7250
Fax: 03681 35-6642
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