Ausbildung
Ausbildung im Klinikum

Innere Medizin I: Kardiologie, Angiologie, Internistische Intensivmedizin

Wir bieten hoch spezialisierte und innovative Verfahren – und setzen auf sanfte Therapien. Hier finden Sie eine Auswahl unseres therapeutischen und diagnostischen Angebots:

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    Nierenarterienablation bei Bluthochdruck
    Nierenarterienablation bei Bluthochdruck

    Wenn blutdrucksenkende Medikamente nicht die erhoffte Wirkung bringen, gibt es in unserer Klinik eine zusätzliche Behandlungsmethode: die Nierenarteriendenervation. Wir haben dieses Verfahren bereits bei mehr als 70 Patienten erfolgreich angewandt. Wir führen hierzu den Katheter in die Nierenarterien ein, die die Niere mit Blut versorgen. Mit einem Instrument setzen wir die sympathischen Nervenbahnen in der Arterienwand außer Funktion, wir durchtrennen sie mit Hochfrequenzstrom. Dies hat auch eine blutdrucksenkende Wirkung, denn die Nervenfasern sind an der Entwicklung von Bluthochdruck maßgeblich beteiligt. Die Therapie ist notwendig, weil dauerhaft hoher Blutdruck sehr gefährlich und lebensbedrohlich sein kann: Herzschwäche, Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenschäden sind mögliche Folgeschäden. 

    Stammzelltherapie des Herzinfarkts
    Stammzelltherapie des Herzinfarkts

    Patienten, die einen großen Herzinfarkt erlitten haben, bieten wir eine noch relativ junge Behandlungs-Option an: die Stammzelltherapie. Wir kooperieren dabei mit dem Universitätsklinikum in Frankfurt am Main. Wir entnehmen dem Patienten eigene Stammzellen aus dem Beckenkamm und schicken diese nach Frankfurt zur Aufbereitung. Bei uns in der Klinik spritzen wir dem Patienten dann diese Zellen in die betroffenen Herzkranzgefäße. Ziel ist es, den Infarkt- und Narbenbereich zu verkleinern. Dies erfolgt ungefähr fünf Tage nach dem Infarkt und nachdem die Akuttherapie erfolgt ist. Studien haben gezeigt, dass die Therapie die Pumpleistung des Herzens verbessert und der Patient leistungsfähiger ist. Wir waren in Deutschland an einer der ersten und größten Studie zur Stammzelltherapie nach Herzinfarkt beteiligt. 

    Verschluss des Vorhofohrs zur Schlaganfallvorbeugung
    Verschluss des Vorhofohrs des Herzens

    Für Patienten mit Vorhofflimmern, die auf bestimmte Medikamente wie z.B. Gerinnungs- hemmer (Marcumar oder Falithrom) nicht gut reagieren, können wir das Schlaganfallrisiko mit einer innovativen Kathetertechnik senken. Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung des Herzens und die Entstehung von Blutgerinnseln die häufigste Komplikation. Solche Blutgerinnsel bilden sich am häufigsten im Vorhofohr. Über einen Katheter bringen wir deshalb ein Drahtgeflecht zum Vorhofohr und verschließen es damit. Denn wenn das Vorhofohr verschlossen ist, können dort keine gefährlichen Blutgerinnsel mehr entstehen. Damit reduzieren wir zugleich das Schlaganfallrisiko. Denn Studien haben gezeigt: Blutverdünnende Medikamente und der Verschluss des Vorhofes haben den gleichen positiven Effekt für die Patienten.

    So erreichen Sie uns!

    dr. med. (univ.) Tamas Bauernfeind
    komm. Chefarzt

    Chefarztsekretariat
    Manuela Bereuther

    Telefon: 03681 35-5400
    Telefax: 0368135-5401
    E-Mail senden

    Diagnostik und Therapie

    • Stammzelltherapie des Herzinfarkts
    • Herzkatheter-Untersuchungen
    • Herzmuskel-Biopsien
    • Verschluss des Vorhofohrs des Herzens zur Schlaganfallvorbeugung
    • Herzschrittmacher und Defibrillator bei Herzrhythmus-Störungen (Implantiert werden auch 3-Kammer Systeme zur Stärkung der Herzfunktion bei Herzschwäche / CRT Systeme)
    • Interventionen (Eingriffe an verengten Arterien am Herzen (Angina pectoris, Herzinfakt) und an den Beinen (Schaufensterkrankheit)

      • Implantation von Gefäßstützen (Stents)
      • Gefäßaufdehnung mittels Ballon-Technik
      • Rotablation (Aufbohren von stark verkalkten Gefäßen)
      • Verschiedene Methoden zum Absaugen von Blutgerinnseln
      • Wiedereröffnung von verschlossenen Gefäßen
      • Durchtrennung der sympathischen Nerven von Nierenarterien (Ablation)

    • Computertomographie des Herzens (Cardio-CT)
    • Elektrophysiologie (Messung der elektronischen Signalübertragung im Nervensystem)
    • Ablation von Herzrhythmusstörungen (über einen Katheter werden Herzrhythmusstörungen wie z. B. Vorhofflimmern, -flattern und das WPW-Syndrom beseitigt)
    • EKG / Langzeit-EKG
    • Ultraschall (Echokardiografie, Echo über die Speiseröhre, Belastungs-Echo, Doppler, Duplex)