Ausbildung
Ausbildung im Klinikum

Anästhesie und Intensivmedizin

Wir geben Sicherheit, nehmen Schmerzen und minimieren Risiken.

Eine Auswahl unseres therapeutischen und diagnostischen Angebots:

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    Schonende Narkoseverfahren
    Narkose, Regional- und Lokalanästhesie

    In unserer Klinik bieten wir ein umfassendes Spektrum von Narkoseverfahren an: Bei der Allgemeinanästhesie (Narkose) wird der ganze Körper des Menschen betäubt. Die Narkose führt zu Bewusstlosigkeit und schaltet die selbstständige Spontanatmung des Menschen aus. Während der Narkose muss der Patient deshalb künstlich beatmet werden. Wir kontrollieren dabei ständig die lebenswichtigen Vitalfunktionen des Patienten. Bei der Regionalanästhesie schalten wir mit der gezielten Gabe eines Medikaments größere Bereiche des Organismus aus z.B. einzelne Extremitäten. Damit wird dem Patienten die Schmerzempfindung genommen, was den Eingriff erst möglich macht. Bei bestimmten Krankheitsbildern kombinieren wir Narkose und Regionalanästhesie. Bei der Lokalanästhesie schließlich werden ausgewählte und örtlich begrenzte Nerven gezielt ausgeschaltet.

    Künstliche Ernährung
    Künstliche Ernährung

    Abhängig von ihrer Erkrankung benötigen manche Patienten auf der Intensivstation eine künstliche Ernährung. Dies ist meist in der Folge größerer Operationen im Bauchraum der Fall. Denn dann können eine Nahrungsaufnahme und -verarbeitung nicht mehr auf normalem Weg über den Magen erfolgen. Gleichzeitig benötigen die Patienten aber essenziell wichtige Nährstoffe. Diese müssen deshalb über spezielle Nährlösungen ver- abreicht werden. In diesen Fällen gibt es in unserer Klinik prinzipiell zwei Möglichkeiten der künstlichen Ernährung: Bei der enteralen künstlichen Ernährung werden die Nährstoffe meist über eine Magensonde verabreicht, damit sie vom Darm aufgenommen werden können. Bei der parenteralen Form wird der Magen-Darm-Trakt umgangen; eine Ernährung der Patienten erfolgt dann meist über die Venen.

    Künstliches Koma
    Therapiemethode Künstliches Koma

    Das künstliche Koma ist eine wirksame Therapiemethode bei vielen intensivmedizinisch betreuten Patienten. Es ist nicht zu verwechseln mit einem unkontrollierten Koma nach einem Unfall o.ä. Denn beim künstlichen Koma versetzen wir einen Patienten gezielt und gewollt in einen Dauerschlaf-ähnlichen Zustand. Das künstliche Koma wird von qualifizierten und speziell ausgebildeten Anästhesisten durch die Gabe von Medikamenten gesteuert. Das künstliche Koma ist besonders bei Patienten mit schwersten und Mehrfach-Verletzungen, Infektionen, Sauerstoffmangel, Schmerzen und Organversagen hilfreich. Mit dem künstlichen Koma gelingt es uns, den Organismus ruhig zu stellen und dem Patienten genügend Zeit für die Erholung zu geben. Auch das Aufwachen aus dem künstlichen Koma wird von uns kontrolliert herbeigeführt. 

    So erreichen Sie uns!

    Dr. med.
    Raimondo Laubinger
    DESA, EDIC
    Chefarzt
    OP-Manager,
    Koordinator für Notfallaufnahme und Rettungsdienstaufgaben

    Chefarztsekretariat
    Reinhilde Weiß

    Telefon: 03681 35-5490
    Telefax: 03681 35-5491
    E-Mail senden

    Diagnostik und Therapie

    • Allgemeinnarkose
    • Lokal- und Regionalanästhesie
    • Künstliches Koma
    • Akupunktur
    • Nierenersatztherapie (Dialyse)
    • Beatmung
    • Künstliche Ernährung
    • Leberersatzverfahren (MARS)
    • Herzunterstützungssysteme (IABP)
    • Monitorüberwachung (PICCO)
    • Anästhesiesprechstunde und Akut-Schmerzdienst rund um die Uhr
    • Schmerzpumpe (PCA)
    • Kathetertechniken (Schmerztherapie)
    • Rückenmarksstimulation zur Schmerzlinderung (SCS-Systeme)