Ausbildung
Ausbildung im Klinikum

Aktuelle Information zur medizinischen Behandlung ausländischer Flüchtlinge im SRH Zentralklinikum Suhl

28.07.2014

Die Stadt Suhl sieht sich derzeit mit geschürten Ängsten in der Bevölkerung und ausländerfeindlicher Hetze in sozialen Netzwerken wie Facebook etc., ausgetragen auf dem Rücken des SRH Zentralklinikums Suhl, konfrontiert.


Aus dem Umfeld einer einschlägig bekannten Partei wird kolportiert, dass vermehrt asylsuchende ausländische Staatsbürger mit ansteckenden hochinfektiösen und lebensbedrohlichen Krankheiten im Suhler Zentralklinikum aufgenommen und behandelt würden. Damit wird bewusst eine akute gesundheitliche Gefahr für Leib und Leben der Suhler Bevölkerung und der Mitarbeiter sowie Patienten des Suhler SRH Zentralklinikums suggeriert und ausländerfeindliche Stimmungsmache betrieben.

Dazu möchte das Klinikum klarstellen:
Im SRH Zentralklinikum Suhl sind derzeit fünf asylsuchende ausländische Staatsbürger in Behandlung. Ihre Krankheiten sind bekannt, nicht ansteckend und gut therapierbar. Es handelt sich bei der vorgenannten Patientenversorgung um einen alltäglichen Vorgang. Dessen ungeachtet wurden rein vorsorglich zusätzliche hygienische Schutzmaßnahmen getroffen. Das Zentralklinikum Suhl befindet sich darüber hinaus im Kontakt mit den zuständigen Behörden. Gesprächsgegenstand ist die aktuelle und zukünftige gesundheitliche Betreuung der auf dem Suhler Friedberg vom Land Thüringen Untergebrachten sowie der beabsichtigten Unterbringung weiterer Flüchtlinge.

Es besteht jetzt und auch für die Zukunft keinerlei Anlass zur Sorge für Patienten, Mitarbeiter und die Bevölkerung.

Die Hysterie, die gezielt versucht wird, zu schüren, hilft niemandem. Im Gegenteil: Sie weckt Angst bei der Bevölkerung, unseren Mitarbeitern und Patienten. Dies schadet dem Image der Stadt Suhl und bedroht Arbeitsplätze in Südthüringen. Hiervon distanzieren wir uns ausdrücklich namens aller unserer Mitarbeiter.