Ausbildung
Ausbildung im Klinikum

40 Jahre Innere Medizin im SRH Zentralklinikum Suhl

08.11.2018

42 Patientenbetten, zwölf Schwestern, vier Ärzte, zwei Blutdruckmessgeräte, ein EKG-Gerät – so startete die neu gegründete „Medizinische Klinik“ im damaligen Bezirkskrankenhaus. Das war am 13. Oktober 1978, vor vierzig Jahren. Ein wissenschaftliches Symposium erinnert daran.


Wenn es etwas nicht gab, half man sich gegenseitig. Das Ergometer kam aus Bad Salzungen, ein Rektoskop aus Meiningen, der Defibrillator aus Jena. Zum Röntgen wurden Patienten in den Anfangsjahren ins alte Klinikum gefahren. Die „Medizinische Klinik“ wuchs schnell: 1980 wurden den Suhler Ärzten 115 Betten im Krankenhaus Zella-Mehlis zugeschlagen, weitere 38 Betten im Bezirkskrankenhaus kamen hinzu. Im Jahr 1989 kümmerte sich das Pflege- und Ärzteteam um Gründungs-Chefarzt Prof. Dr. Manfred Kunze bereits um bis zu 235 Patienten an zwei Standorten. 2.000 stationäre Patienten, darunter etwa 800 Notfallpatienten, wurden pro Jahr in der „Medizinischen Klinik“ behandelt.

Innere Medizin, das bedeutet von der Virusgrippe bis zum Herzinfarkt, von der Onkologie bis zum Reizdarm, von der Luftnot bis zum Diabetes. 

Heute ist die „Medizinische Klinik“ in drei selbstständige Chefarzt-Bereiche untergliedert. Auf fünf Stationen werden von mehr als 30 Ärzten und 80 Schwestern jährlich 9.000 Patienten stationär behandelt. Gut die Hälfte von ihnen kommt als Notfall ins Suhler SRH Zentralklinikum. Untrennbar zu den Inneren Kliniken gehören die spezialisierten Diagnostik-Bereiche, wie etwa das Linksherzkatheterlabor zur Behandlung von Herzinfarkten, die „FD II“ zur endoskopischen Spiegelung von Darm und Lunge, die Dialyse-Abteilung sowie die „FD I“ mit EKG- und Gefäßmessungen.

„Die Inneren Kliniken gehören zu unserem Klinikum wie die Fichte zum Thüringer Wald: Ohne sie wären wir nicht, was wird sind. Unseren emsigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bin ich besonders dankbar. Sie bewältigen den Ansturm von vielen Patienten jährlich mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit. Mein Dank gilt daneben den vielen niedergelassenen Ärzten, die der Behandlung in unseren Inneren Kliniken vertrauen. Ihre Patienten sind wirklich in guten Händen“, sagt Klinik-Geschäftsführer Dr. Uwe Leder vorab. Er ist selbst Facharzt für Innere Medizin.

Was sich seit der Gründung der „Medizinischen Klinik“ im Suhler Klinikum getan hat, wie aktuelle Behandlungsmöglichkeiten in der Kardiologie, der endoskopischen Diagnostik, der Rhythmologie sowie Onkologie ausschauen und wie die Kliniken in die Zukunft blicken, das alles wird am 14. November bei einem Symposium im Ringberghotel umrissen. Festredner ist der Gründungs-Chefarzt, Prof. Kunze.