
Wenn bei einem schweren Unfall der Notarzt besonders schnell zum Unfallort gelangen muss, wird der Rettungshubschrauber „Christoph 60“ alarmiert. Die Hubschrauber ist am SRH Zentralklinikum Suhl stationiert. Neun Notärzte der Anästhesie sowie zwei Piloten und drei Rettungsassistenten der Deutschen Rettungsflugwacht kommen als Stammpersonal zum Einsatz. Von Beginn an stellte die Anästhesieabteilung des SRH Zentralklinikums Suhl die Notärzte für den Hubschrauber. Ihr Team besteht aus hochqualifizierten Anästhesisten und Intensivmedizinern, die das gesamte akute Unfallspektrum abdecken.
Das Einsatzgebiet von „Christoph 60“ erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung vom Erfurter Becken bis zum Frankenland und in Ost-West-Richtung vom Thüringer Wald bis zur Rhön. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und kann Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen. „Christoph 60“ ist ein Hubschrauber des Typs EC 135 und mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung am Einsatzort und während des Fluges notwendig sind.